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Alle unsere Hunde lieben den Schnee ...

Richtige Pflege in der Winterkälte

 Während der kalten Jahreszeit benötigen unsere Haustiere besondere Pflege. Bewegung im Freien schadet nie - aber ähnlich wie wir Menschen sind auch die Tiere durch die niedrigen Temperaturen etwas empfindlicher und anfälliger für Krankheiten. Husten, Schnupfen, Heiserkeit drohen auch ihnen, und Fell und Pfoten brauchen, wenn es draußen kalt ist, mehr Pflege.

 

Fit durch den Winter

Nun hoffen wir, dass es in diesem Winter auch Schnee gibt, weil unsere Westie`s diesen ja bekanntlich lieben. Nur leider hält die Freude über Schnee nicht allzu lange an, da jeder das nach ca. 10-20 Minuten auftretende Problem, was daraus entsteht, wohl kennen gelernt hat. Ich meine damit die Schneeklumpen, die sich so fest in das Haar setzen, dass unsere Lieblinge keinen Schritt mehr weiter kommen. Nachdem sich die Hunde im Schnee ausgetobt haben, stellt man sie möglichst schnell danach in eine Wanne mit warmen Wasser, um das Eis aufzutauen. Anschließend sollte man den Hund warm halten, bis er getrocknet ist. Den Hund jedes Mal trocken zu fönen ist zwar besser für die Möbel, das Haar jedoch wird dadurch sehr beansprucht und ausgetrocknet. Besser ist es, die Hunde auf ein Vetbed zu platzieren oder in warme Handtücher einzuwickeln. Der Westie erkältet sich so nicht. Wenn man nach einem Spaziergang noch eine Autofahrt bis nach Hause zu unternehmen hat, sollte man den Hund bereits auf der Fahrt gut warm halten. Lässt man dem Hund die Eisklumpen zu lange im Haar, kann es zu Erkältungen der Atemwege oder zu Durchfall kommen.

Rutschgefahr!

Wenn Sie auf eisglatten Flächen mit ihrem Hund laufen und spielen, bedenken Sie bitte, dass nicht nur für Sie eine Verletzungsgefahr besteht. Durch das Ausrutschen könnte, auch Ihr Westie sich Verrenkungen zuziehen. Insbesondere bei älteren Hunden sollte man dies vermeiden, da sich durchaus auch Bandscheibenprobleme einstellen können.


Auch Pfoten pflegen

Aber nicht nur das Fell will im Winter besonders gepflegt sein - auch die Pfoten brauchen spezielle Pflege. Anders als wir Menschen gehen Hunde zu jeder Jahreszeit barfuß. Gesunde Sohlen- und Zehenballen sind daher im Winter besonders wichtig.

Fett schmieren: Vorbeugend eignen sich Fettcremes (z.B. Hirschtalg) um die Ballenhaut widerstandfähig gegen Kälte und schädlichen Einwirkungen durch Streusalz zu machen. Bei längerem Aufenthalt auf Eis (Spaziergang auf zugefrorenem See) empfiehlt es sich den Hunden eine dicke Schicht einer solchen Fettcreme auf die Ballen aufzutragen. Diese Fettschicht schützt vor Verletzungen durch Eiskristalle und isoliert außerdem gegen die Kälte.

Eisklumpen: Bei Hunden, die zwischen denn Zehen und Ballen längere Haare haben, kommt es häufig zur Bildung von dicken Eisklumpen. Diese machen das Laufen fast unmöglich und müssen entfernt werden. Es empfiehlt sich die Haare zwischen den Zehen und Ballen im Winter kurz zu halten, um die Bildung solcher Eisklumpen zu verhindern.

Ballenpflege: Rissige und durch Streusalz entzündete Ballen werden am Besten in warmem Käsepappeltee gebadet und anschließend mit einer Heilsalbe behandelt. Für kurze Zeit kann Hunden mit solchen Ballenverletzungen auch mit sogenannten Hundeschuhen geholfen werden. Auf Dauer trägt aber kein Hund gerne Schuhe.         

           

Hausmittel gegen Verkühlung

Schnupfen, Husten und Heiserkeit können auch unsere Haustiere ereilen: Durch die Kälte sind auch Hunde und Katzen im Winter anfälliger für viral und bakteriell bedingte Krankheiten des Atmungstraktes. Ähnlich einer Erkältung bei uns kann in leichten Fällen mit alten Hausmitteln geholfen werden.

                                  

Milch und Honig:

So zum Beispiel mildert bei Husten verdünnte Milch mit Honig und ein klein wenig Butter erheblich den Hustenreiz. Vorsicht Lungenentzündung!

Bei Erkrankungen mit Fieber, Atembeschwerden und vor allem Fressunlust ist der Tierarztbesuch allerdings unumgänglich. Wie bei uns Menschen kann auch bei unseren Hunden aus einer vermeintlich leichten Verkühlung eine schwere Lungenentzündung werden.

 

Vorsicht Mandelentzündung!

Viele Hunde fressen beim Spazieren gehen oder beim Spielen gerne Schnee und Eis. Dadurch entstehen sehr häufig, leicht chronisch werdende Mandelentzündungen.

 

Erbrechen und Durchfall

Die Tiere husten häufig, würgen manchmal weißen Schleim hoch und verweigern das Fressen. Der kalte, aufgenommene Schnee kann außerdem zu Entzündungen im Magen- Darmtrakt führen. Erbrechen und Durchfall sind die Folge. Aus diesem Grund sollte unbedingt das Schneefressen verhindert werden.

 

Streumittel

Der Hundehalter in der Stadt hat kaum die Möglichkeit, auf Spazierwege auszuweichen, wo keine Streumittel im Einsatz sind. Dabei sind nicht nur die Strassen "behandelt", sondern oft gerade die Trottoirs, wo sorgfältige Hauswarte oft zuviel des Guten tun.

Salz und andere Streumittel können die Hundepfoten angreifen. Auch für den Hundemagen sind Streumittel und auch städtische Umweltverhältnisse, verschmutzter Schnee oft Grund zum Rebellieren. In der Stadt ist es besonders wichtig, die Pfoten nach dem Spaziergang gründlich zu reinigen. So wird auch verhindert, dass der Hund später durch Ablecken der Pfoten Rückstände von Salz oder anderen Streumitteln aufnimmt. Hunde fressen gerne Schnee. Dies ist bei sauberem Schnee kein Problem, hingegen sollte streng darauf geachtet werden, dass ein Hund in der Stadt keinen verschmutzten Schnee frisst.

Wir wünschen Ihnen und ihren Vierbeinern gut geschützt schöne Spaziergänge in herrlich weißer Winterlandschaft!     

West Highland White Terrier "OF IBENGARDEN" im KfT/VDH  | info@westie-paradies.de